
Gelassenheit
Akzeptieren, was man nicht ändern kann? Eine schwere Übung. Ich sprach mit einem Freund über eine schwierige Situation mit Menschen aus meinem Alltag. Ich war dünnhäutig, verletzlich und fühlte mich

Akzeptieren, was man nicht ändern kann? Eine schwere Übung. Ich sprach mit einem Freund über eine schwierige Situation mit Menschen aus meinem Alltag. Ich war dünnhäutig, verletzlich und fühlte mich

Türen in allen möglichen Formen: alte, verziert, schmiedeeisern, zerkratzt, bunt, filigran, verrammelt oder geöffnet. Ich fotografiere Türen … und Fenster und Treppenhäuser. Letztens hatte ich die Galerie meines Smartphones aufgeräumt.

In diesem Jahr ist der 9. November ein Sonntag. Endlich kann ich den Tag in Ruhe beginnen und ihn würdigen. Ein Tag voller ambivalenten Gedenkens – 1938 und 1989.Mein Bedürfnis

Ich bin ein Herbstkind. An meinem Geburtstag gab es immer Weintrauben und Lilien. Mein Vorname bedeutet im Hebräischen Lilie. Im Herbst ist es noch warm genug, um in einen See

Ich bin in unterschiedlichen Netzwerken unterwegs – mit Autoren, Lektoren oder Kunstschaffenden und viele von ihnen sind Christen. Unser Wunsch: Dieser wütenden Welt etwas entgegenzusetzen. Wir wollen hoffnungsvoll, friedlich und

Im Mai fand der evangelische Kirchentag in Hannover statt. Gemeinsam mit Tobias Bilz, Landesbischof von Sachsen, gestalteten wir einen Bibeldialog. Das war ein Veranstaltungsformat, das vormittags an vielen Orten stattfand

Es ist ja so eine Sache mit den Erinnerungen. Sie verändern sich mit der Zeit. Ich spüre, wie sich meine Erinnerungen an meinen Schwiegervater verschieben. Früher waren sie von seiner

„Bis später“, sagt mein Mann und schiebt sich das Visier herunter. Er röhrt davon und ich winke. Nun habe ich Zeit. Zeit nur für mich. Ich kann einen ganzen Samstag

Seit Jahren träume ich davon, mit meinem Mann einen Tanzkurs zu machen. Früher passte es nicht, weil wir keine Kinderbetreuung fanden oder abends viel zu müde waren. Aber Jetzt! Ich

Ich schaffe das irgendwie, dachte ich, als ich viel zu viele Termine vereinbarte und Projekte annahm. Durchhalten, ermahnte ich mich und rief mir in Erinnerung, dass ich es doch immer

Mein Kalender füllt sich mit den Terminen für das neue Jahr. Nach und nach trage ich Geschäftstermine und Geburtstage ein – neuerdings auch jüdische und muslimische Feste. Mein Christus ein

Es gibt ein Wort dafür, wenn ein vertrauter Mensch alle Kontakte abbricht und nicht mehr erreichbar ist: Ghosting! Er wird zum Geist – unsichtbar, unnahbar, ungreifbar. Irgendwo zwischen Nord- und

In meiner Arbeitswelt unter Autorinnen, Verlagsmenschen und Bücherliebhabern gehen Gespräche schnell in die Tiefe, weil die Themen und Texte es erfordern.Ich werde häufig über Trauer befragt oder mir erzählen Menschen

Fühlen und glauben Die Rollenbilder brechen auf, Carearbeit und die Mehrfachbelastung von Frauen wird wahrgenommen – Gott sei Dank. Im Gemeindekontext gibt es den Anspruch, sich als gute Christin zu

Ich wuchs an der Oder-Neiße-Friedensgrenze auf und war angeblich ein Kind des Sozialismus mit der Sowjetunion als übergroßen Bruder. Viel mehr bin ich die Tochter von Helga und Rainer, habe

Ich mag kleine Bühnen oder Nischen zwischen Bücherregalen, Ecken in Cafés oder Stufen im Altarraum. Ich mag es, wenn ich die Gäste sehen kann und sich meine Texte in ihren

Mein Erstberuf ist Ergotherapeutin. Ich gehörte zum ersten Jahrgang nach der Wende, der an der neu gegründeten Ergotherapieschule in Angermünde/ Brandenburg gelernt hatte. Neben Medizin und Psychologie lebte der Beruf

Ich bin fasziniert. Jedes Jahr aufs Neue bin ich fasziniert von den Blumen, die ihre Köpfe aus der braunen Erde recken, den flauschigen Weidenkätzchen und den zarten Blättern, die sich

Zeitdruck, Nachrichtenflut, Familientrubel, Kinderkummer, Arbeitsstress, sich kümmern – ständig werden wir aufgefordert, zu reagieren. Das Gefühl der Überforderung ist uns vertraut. Doch wohin damit? Ich spaziere durch das Heimatdorf meines